Charterbootverordnung ausgesetzt

Verordnung für Charterboote in der Klasse Sportboote mit Skipper ruht. Ein kleiner Sieg der Charterfirmen gegen die Lobby der Dampferflotten:

Andrea Voßhoff
Mitglied des Deutschen Bundestages
Pressemitteilung:
MdB Andrea Voßhoff (CDU): Fahrgäste können weiter mit kleinen Passagierbooten befördert werden! Verbot vorerst ausgesetzt!

Die zu Beginn des Jahres 2013 in Kraft getretene Vorschrift für Binnenschiffe verbietet grundsätzlich die Beförderung von Passagieren mit Sportbooten. Durch die Verschärfung der Regelung drohte insbesondere zahlreichen Brandenburger Unternehmern die Geschäftsgrundlage entzogen zu werden.

Die Rathenower CDU-Bundestagsabgeordnete Andrea Voßhoff intervenierte daraufhin gemeinsam mit Kollegen beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Durch einen Erlass hat das Ministerium jetzt das Verbot bis zum Ende des Jahres faktisch ausgesetzt, um eine moderatere Neuregelung zu treffen. Dazu erklärt Andrea Voßhoff: „Ich freue mich, dass es gelingen konnte, das Verbot auszusetzen und somit viele Unternehmer entlang der Havel weiter ihre Dienstleistungen anbieten können.

Gerade für die wassertouristisch bedeutende Havelregion ist das ein wichtiges Signal. Das Ministerium ist nun gefordert Regelungen zu finden, die einerseits das Sicherheitsniveau auf kleinen Booten steigern, aber den Unternehmern die Weiterführung ihrer Betriebe ermöglichen. Dabei ist es nicht Aufgabe der Verordnung die wirtschaftliche Konkurrenzsituation zwischen den großen Fahrgastschiffen und kleineren Passagierbooten zu regeln.“charterbootverordnung

Auswirkungen in Berlin nach Änderung Sportbootvermietungsverordnung

Aside

Aus für viele Gewerbetreibende? Schwinden der bunten Vielfalt auf dem Wasser? Gewerbliche Sportbootvermieter mit Schulterschluss?

Zum 01.01.2013 trat eine neue Verordnung des Bundesverkehrsministerium in Kraft, die den Gesamtmarkt der Sportbootvermietung verändert. Eingestufte Sportboote dürfen laut dieser Regelung nicht mit einem gestellten Bootsführer bzw. Skipper vermietet werden. Das Boote mieten ist zudem auch nur noch durch Privatpersonen möglich. Firmenveranstaltungen oder Hochzeitsfeiern – die Gruppenbeförderung scheint nur noch auf den klassischen Fahrgastschiffen möglich wie bspw. der Weisse Flotte Potsdam GmbH.

Das Vorbei für historische Backdecker, Salonschiffe, solarbetriebene Katmarane oder Flöße wie von Hauptstadtfloss? Auf Berliner Gewässern entstand gerade in den letzten 15 Jahren eine bunte Vielfalt. Viele restaurierte Klassiker der Bootsmanufaktur Berlin fanden den weg zum Yachtcharter beim Schiffskontor und belebten die Spree und ihre Arme. Und im Plan ist der Ausbau auch in Form von Häfen. An der Mediaspree durfte sich der Käufer der Wiese an der Arena dazu verpflichten, einen historischen Hafen zu errichten. An der Europacity soll ein Sportboothafen entstehen. Aber wozu nun noch? Eine Übergangregelung gibt es derzeit nicht für die 50 bis 80 Firmen und ihre 150 bis 200 Schiffe zwischen Ostsee und Dresden. Wer keinen Bootsführerschein besitzt, der muss auf eigene Events auf dem Wasser verzichten oder bei den großen Reedereien buchen.

mediaspree sportbootvermietungsverordnung

Die großen Fahrgastschiffe bzw. „Dampfer“ profitieren wohl besonders von der neuen Regelung. Ihnen wird der Wettbewerb durch kleinere Schiffe durch diese Regelung regelrecht vom Wasser gefegt. Hintergrund sind Sicherheitsbedenken. Es klingt ähnlich wie bei den Diskussionen zu privaten Zimmervermittlung über Portale wie Airbnb, Housetrip, 9flats oder Wimdu. In diesem Falle macht sich die Hotel-Lobby gegen den neuen Wettbewerb der Privatanbieter stark. Ähnliches könnte man auch hier vermuten. Gerüchte sind im Umlauf. Aber es wird auch gemunkelt, dass die betroffenen Firmen ihre Existenz nicht aufgeben werden. Auf Verlorene-Vielfalt.de wird ausführlich informiert.

Berliner Zeitung,Sächsische Zeitung, Berliner Morgenpost oder Tagesspiegel berichteten in den letzten Wochen zum Stand des Widersprechens. Wünschen wir den betroffenen Firmen und Berlin eine positive Regelung!

Austrian Boat Show – BOOT TULLN

28. Februar bis 3. März 2013 Bootsmesse im österreichischen Tulln.

Österreich ist auch für YACHTICO.com ein wichtiger Absatzmarkt. Gerade die Nähe und traditionelle Verbundenheit zu Ex-Jugoslawien sorgt für eine hohe Frequenz in unserer Suche durch Internetnutzer aus Österreich. Obwohl ein Alpenstaat ohne Anschluss an die offene See oder gerade deshalb ist die österreichische Nation ein Land des Wassersports. Und die Messe in Tulln bezeichnet sich selbst als größte und vielfältigste Boots- und Wassersportfachmesse in Zentraleuropa und Osteuropa.

350 Aussteller Austrian Boat Show

Man richtet diese Boatshow in Tulln an der Donau bereits seit 42 Jahren aus. Der Zulauf an Besuchern wird mit 45.000 an der Zahl ausgewiesen. Das Tullner Publikum ist international. So auch die Aussteller. 350 Aussteller versammeln sich auf dem Messegelände mit einer 25.000 Quadratmeter zählenden Fläche, um auf der BOOT TULLN das Motto „Wassersport Total“ in absoluter Vielfalt der nautischen Fangemeinde mit eigenen Angeboten zu vermitteln. Von Tauchsport über maritimen Spitzensport bis hin zu familienfreundlichen Hausbooten wird präsentiert.

Kuhnle Tours stellt Kormoran vor

Ein Hausboot , 17 Tonnen schwer, ist der Magnet der Messe. Fast 50 Quadratmeter schwimmende Ferienhausfläche werden durch Kuhnle Tours und den Tourismusverband Mecklenburg Vorpommern (Deutschland) präsentiert als Investition für den Anleger. Ab 223.500 EUR sind die Hausboote der Kuhnle Werft zu erwerben. Ein lukratives Geschäft, wenn sie als Charterboote eingesetzt werden. Ideal für die Yachtcharter-Suche bei YACHTICO.com. Wir haben eine extreme Nachfrage nach diesen Booten. Besitzer für diesen Kormoran können bequem bei YACHTICO.com inserieren. Wir verwalten dann automatisch die Belegung und unsere Buchungssoftware regelt den gesamten Hausbootcharter.

Und dann verweist die PR-Abteilung der Austrian Boat Show noch auf einen Schwerpunkt der Messe. In der offiziellen Pressemitteilung wird veröffentlicht: „Dem boomenden Segment der Daysailer wird die Boot Tulln 2013
besonders gerecht. Alles was Rang und Namen hat wird ausgestellt: Yacht des Jahres J70, Dinamica 940, Brenta 30, Alphena One, Esse 850 und 990, Seascape 27 und viele mehr … .“ Auch da werden wir mit unseren Usern für Bootseigner interessant, die per Yachtcharter eine Refinanzierung für den Bootskauf anstreben. Ein Airbnb für Boote oder andere Player wie Wimdu oder Housetrip können wir abbilden, wenn die Nachfrage nach Tagescharter oder Time-Charter als Bareboat Charter sich vermehrt im Netz abzeichnet. Noch aber wird in der Regel bei YACHTICO.com klassisch wie im Reisebereich bei bspw. bei Booking.com Wasserurlaub als Charterwoche(n) gebucht.

Austrian Boatshow - Boot Tulln 2013 - eroešffnet.

Weitere Hinweise zu Messe:

http://www.boot-tulln.at/messe_kalender/austrian_boat_show_boot_tulln/

Veranstalter
Messe Tulln GmbH
A-3430 Tulln, Messegelände

Öffnungszeiten von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Eintrittspreise:
Erwachsene € 11,00
Senioren- und Studentenkarte € 9,50
Jugendkarte (6-15 Jahre) € 2,00
Kinder bis 6 Jahre Eintritt frei
Gruppenkarte (ab 20 Pers.) € 9,50

http://www.boot-tulln.at/meta/kontakt_service/ermaessigungsbon/

CEBIT 2013 – Vote Yachtcharter YACHTICO.com

Sorry friends. It is a german startup contest;-)

Es gibt einen Messestand auf der Cebit zu gewinnen. Das ist jetzt nicht die Monaco Boat Show oder die Kieler Woche. Aber für uns bei YACHTICO.com doch interessant, um als Startup Presse zu bekommen. Immerhin ist Deutschland eine Nation der Wassersportler überhaupt. Deshalb hier der Aufruf zur Teilnahme: Vote for Yachtico.com.

Unsere eigentliche Bewerbung im eingereichten Text war:

YACHTICO.com funktioniert als weltweite Suche für das Boote Mieten und den Yachtcharter. Der größte Teil der 750.000 Charterwochen ist direkt bei Verfügbarkeit online buchbar. Das Angebot an Schiffen von Bootseignern und Charter-Agenturen reicht vom kleinen Backdecker in Berlin über das Motorboot in Palma de Mallorca bis hin zu Hausbooten in Südfrankreich oder dem Luxus-Segel-Katamaran in der Karibik. So ermöglichen wir beispielweise den Segeltörn in Kroatien für Einsteigergruppen mit Skipper neben Firmenevents auf Luxusyachten oder den ruhigeren Hausurlaub in den geförderten Wasser-Tourismus-Gebieten Deutschlands.

In der jetzigen Aufbauphase agieren wir zu einem geringen Teil mit telefonischem Support für individuelle Anfragen, um auch kleineren Charterbasen ohne Schnittstelle zu unserer Suche Kunden zuführen zu können, um ihnen dann in diesem Prozess eine Integration in unser System zu offerieren.

Mitten in Berlin Mitte – bezeichnend im ehemaligen Wasser- und Schifffahrtsamt – sitzt unser erstes Office. Inmitten der digitalen Reiseindustrie Deutschlands zwischen den Country Offices, Headquarters oder Berlin-Repräsentanzen bekannter Brands wie Airbnb, Wimdu, TUI/TUIfly, Expedia, Booking.com, 9flats und der Idealo-Flugsuche haben wir uns zentral „eingenistet“ und schaffen neue Arbeitsplätze in einem Sektor, der in Berlin die höchsten Zuwachsraten verzeichnet. Der kleine Überblick der Berliner Reiseportale:

 

 

2011 wurde das Unternehmen von bereits gestandenen Entrepreneuren gegründet, die im Aufbau und der Finanzierung von Internetportalen auf internationaler Ebene seit 1999 aktiv sind. Mit 8 Nationen unter den Mitarbeitern im Berliner Headquarter zählen wir uns zu den jungen internationalen Firmen Berlin’s, welche einer ganz neuartigen Bewegung zugehörig sind – dem „Silicon Berlin“.

Berlin und Deutschland sind für uns das Sprungbrett mit passender Infrastruktur zur Internationalisierung. Segler sind hier Weltmeister und Olympiasieger. Shipyards und Dockyards sind international Garant für den qualitativen Schiffbau weltweit. Im Online Business Europas ist Berlin ein Hotspot. Als Knotenpunkt für unsere Offices in San Jose und Peking bauten wir gerade deshalb hier unser Business auf und steuern digital vernetzt die Entwicklung unserer Plattform mit Dienstleistern rund um den Globus. Hier fanden wir unsere ersten Investoren wie beispielsweise die Beteiligungsgesellschaft der IBB oder Berlin Venture Partners. Hier wurden uns zusätzliche Gelder aus dem Programm zur Förderung von Forschung, Innovationen und Technologien (ProFIT) bewilligt.

Eine Teilnahme mit eigenem Messestand auf der cebit 2013?

Das wäre genau passend in unserer jetzigen Entwicklungsphase. Wir brauchen Aufmerksamkeit unter den Wassersportlern, den potentiellen Kooperationspartnern und vorstellbaren Investoren. Natürlich sind wir weit davon entfernt, eine einschlagende digitale Revolution zu verursachen. Aber was spricht dagegen, dass wir Entwicklungen im Internet aufgreifen und ausbauen, um eine Marke für individuelle Reisen und Erholung auf dem Wasser auszubauen? Dem derzeitigen/zukünftigen Aggregator aller Möglichkeiten der Bootsvermietung weltweit soll vielleicht ein Fullservice für den weltweiten Wassertourismus folgen. Daran arbeitet YACHTICO.com.

Deshalb: Vote for us!

Hier angemerkt sei, dass unserer Partner in Berlin für Segelevents und -schulungen von http://www.teamgeist.com/segelevent/ den Hinweis gab für die Teilnahme an der CEBIT 2013.

 

Interview mit Marvin Frisch

Marvin Frisch, Segler aus Leidenschaft und das mit jungen 16 Jahren. Yachtico.com hatte die Chance auch einmal hinter die Kulissen eines erfolgreichen Seglers zu schauen, der den Sport, die Schule und sein Privatleben unter einen Hut bekommt.

Seit wann segelst Du und wie kam es dazu?

Meine seglerische Laufbahn begann im Jahr 2005 im Alter von 8 Jahren in Immenstaad am Bodensee.

An jenem Freitagnachmittag spazierte ich mit meinen Eltern am Seeufer nahe des Yacht-Clubs-Immenstaad und wir beobachteten die kleinen Segelschiffchen, die sich aus dem Hafen kämpften. Mein Vater setzte mich daraufhin auch in solch eine “Nußschale” und ich war sofort begeistert.

Vor meinem achten Lebensjahr lebten meine Eltern und ich noch in der Nähe von Stuttgart und ich spielte leidenschaftlich Fußball, ohne jegliche Verbindung zum Segelsport…

Mein Vater Karlheinz segelte früher einige wenige Regatten in der Bootsklasse “FD” (Flying Dutchman) und trainierte gelegentlich am Stuttgarter Max-Eyth-See. Somit konnte er mir viele wichtige Tipps geben und mir erklären, wie man auch bei Starkwind ohne großes Körpergewicht schnell segeln kann.

Wir haben auf Deiner Seite sehen können, wie viele Erfolge Du schon in den letzten Jahren hattest. Doch auf welchen bist Du ganz besonders stolz?

Besonders stolz bin ich auf die Verteidigung des Deutschen Meister-Titels in Kiel/Schilksee. Es war eine tolle Veranstaltung mit verschiedensten Wind- und Wetterbedingungen und die Entscheidung fiel wie bereits im Jahr zuvor erst im letzten Rennen. Dieses konnte ich gewinnen und somit auch den Titel wieder erobern.

Doch auch die Teilnahme am “Junior RenaissanceRe Gold Cup” auf Bermuda wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Zu dieser Regatta wurde nur der beste Segler oder die beste Seglerin jedes Landes eingeladen und zeitgleich fand der Match-Race Cup der Profis, der besten Skipper und Match-Racer der Welt, statt.

Dies gab mir und den anderen jungen Opti-Seglern die Chance einige der besten Segler der Welt kennenzulernen und ihnen beim Matchen zuzuschauen!

Bermuda ist einfach wunderschön, sehr warm und meine Gastfamilie war sehr, sehr nett und ich hatte jede Menge Spaß.

Was sind Deine Ziele für die kommenden Jahre?

Meine Ziele sind zunächst ein gelungener Einstieg in die neue 2-Hand-Bootsklasse, dem 420er, gemeinsam mit dem Überlinger Dominic Fritze und außerdem einen guten Abitur-Schulabschluss in den kommenden Jahren.

Ist es manchmal schwierig für Dich, das Segeln und die Schule zeitlich zu vereinen?

Es ist leider nicht immer einfach, die Schule und den Sport unter einen Hut zu bringen, vor allem bei längeren Fehlzeiten auf internationalen Regatten.

Deshalb lerne ich entweder im Flugzeug oder im Auto während der Fahrt und einer meiner Schulfreunde informiert mich über das, was in der Zeit, in der ich nicht in der Schule war, passierte und gibt mir Bescheid, was ich noch alles zu tun habe.

Jedoch zeigen meine Schule und die Lehrer weitestgehend Verständnis, solange

ich die Aufgaben oder auch Arbeiten nachhole…

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